Meine Haltung zu Open Source und digitaler Teilhabe

Ich unterstütze Open Source und setze mich für digitale Teilhabe ein, weil das Internet ursprünglich als Informationsraum gedacht war – nicht als Designspielplatz.

Digitale Barrierefreiheit ist kein neues Thema. Standards wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) existieren seit Anfang der 2000er Jahre. Trotzdem ist ihre Umsetzung bis heute in vielen Systemen unzureichend.

Noch immer fehlen auf vielen Webseiten grundlegende Dinge:

  • klar auffindbare Kontaktinformationen
  • Telefonnummern und Ansprechpartner
  • schnelle, verständliche Informationen
  • strukturierte Inhalte, die für Menschen und Maschinen lesbar sind

Das Web besteht nicht aus überladenen Animationen und grafiklastigen Oberflächen.
Das Web besteht aus Informationen, die schnell auffindbar und für alle zugänglich sein müssen.

Deshalb sind für mich technische Grundlagen wichtiger als visuelle Effekte:

  • Performance und Ladegeschwindigkeit (z. B. durch Konzepte wie Google PageSpeed Insights)
  • Barrierefreiheit nach Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
  • strukturierte Inhalte und Auffindbarkeit durch Search Engine Optimization
  • offene Technologien und offene Standards

Open Source spielt dabei eine zentrale Rolle. Offene Software ermöglicht Transparenz, Weiterentwicklung durch die Community und langfristige digitale Souveränität.

Digitale Teilhabe bedeutet, dass Informationen für alle zugänglich sind – unabhängig von Gerät, Fähigkeiten oder technischen Voraussetzungen.

Ein gutes Web ist deshalb nicht das spektakulärste, sondern das verständlichste, schnellste und zugänglichste.